**Once I had a Dream,and this is it ...**

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Typ: Horror/Kurze Story
Stars: Lauri von The Rasmus und ich *g*
Beendet: Ja



In meinen Träumen!


Mitten in der Nacht- Es ist stockdunkel in meinen Zimmer und schweißgebadet wälze ich mich in meinem Bett umher. Wieder einmal habe ich diesen merkwürdigen Traum von dir, der mich schon seit ein paar Wochen jede Nacht verfolgt.
Wie schon so oft stehst du vor mir und hältst mich brutal an den an den Schultern fest.
Deine leuchtend grüne Augen blitzen lüstern auf, dann schmeißt du mich auf dein Bett und machst dich über mich her. Du reißt mir die Klamotten vom Leib, ziehst dich nebenher auch aus, dann legst du dich auf mich und fängst an mich zu vergewaltigen.
Ich liege regungslos unter dir, stille Tränen laufen mir die Backen herunter.
Warum tust du mir das an? Warum machst du mir so weh? Warum klaust du mir meinen Stolz? Und warum behandelst du mich wie ein Stück Vieh?
So viele Fragen, doch ich bin zu hilflos und habe Angst davor, dich das alles zu fragen.
Ich merke das du fertig bist. Du rollst dich von mir runter, beugst dich über mich und gibst mir einen sanften Kuss auf die Stirn.
Ich wache auf! Wieder einmal wache ich an der gleichen Stelle auf und sitze kerzengerade in meinem Bett. Ich bin total verwirrt. Was will mir dieser Traum denn sagen? Ich verstehe das einfach nicht! Ich kenne dich doch nicht einmal persönlich, sondern nur aus Zeitungen und aus dem TV. Ich schalte meine Lampe an und das Licht brennt in meinen Augen.
Aus Reflex kneife ich die Augen zu, nur um sie im nächsten Moment wieder aufzumachen. Mein Blick haftet an dir, deine grüne Augen funkeln mir aus dem Poster entgegen, als würdest du mich genau anschauen, wie in meinem Traum.
Wie ich dieses Poster doch liebe! Ich hatte es mir vor einigen Wochen auf einem kleinen Flohmarkt gekauft, an einem Stand mit lauter Starpostern in Übergröße.
Ich habe mich sofort in dieses Poster verliebt, welches dich mit freiem Oberkörper und stechend grünen Augen, die wie ich wirken, zeigt.
In diesem besagten Moment sitze ich bewegungslos in meinem Bett und starre das Poster einfach nur an, als ob deine Augen meine festhalten würden.
Ich wundere mich immer wieder warum du auf diesem Poster wirkst als wäre dein Geist darin gefangen. Ich komme mit meinem Blick wieder frei von deinen Augen und schalte das Licht aus. Ich lege mich zurück in meine Kissen und schlafe traumlos bis zum nächsten Morgen.
Ich der Schule begrüßt mich meine beste Freundin Jenny wie immer mit einem Mundküsschen und fängt gleich wieder an von dir zu schwärmen, denn sie ist auch ein großer Fan von dir! Ich unterbreche sie abrupt: „Süße, ich hatte heute Nacht schon wieder diesen scheiß Traum, langsam bekomme ich echt Angst davor!“
Meine Süße nimmt mich besorgt in den Arm: „Ach Mausi, ich weis doch auch nicht warum du immer diesen mysteriösen Traum hast, Lauri würde so etwas nie in echt machen!“
Was für tolle Worte! Das weis ich auch und trotzdem bekomme ich langsam echt die Panik bei diesem Traum!
Später an diesem Tag laufe ich nach Hause und gehe zuerst in mein Zimmer. Und wieder fällt mein Blick auf das Poster auf dem du so real wirkst.
Vor Schreck fällt mir mein Schulordner runter und ich starre mit offenem Mund auf dein Gesicht. Deine Augen sind nicht mehr strahlend grün, sondern eine Mischung aus Schwarz und Grün. Dein Lächeln ist nicht mehr da, deine Lippen sind zu schmalen Rillen gezogen.
Bekomme ich jetzt schon Halluzinationen oder hast du mir eben auch noch zugezwinkert?
Panik steigt in mir hoch und ich habe große Lust dazu das Poster abzureißen.
In dieser Nacht habe ich wieder den Traum und zum 1000. Mal wache ich schweißgebadet auf. Aus Gewohnheit mache ich das Licht an und schaue zu dir- Mir entfährt ein leiser Schrei!
Das Monster, dass mich da aus dem Poster anstarrt, kannst unmöglich du sein! Deine Augen sind nun entgültig schwarz und deine Lippen sind zu einem boshaften Lachen verzogen.
Aus Reflex reiße ich das Poster von der Wand und schmeiße es zu Boden. Ich habe beschlossen das ich es Jenny am nächsten Tag schenken werde.
Ich lege mich zurück in meine Kissen und schlafe wieder ein.
Jenny freut sich wie ein kleines Kind als ich ihr am nächsten Morgen das Poster, das wieder wie immer ganz normal aussieht, schenke und fällt mir freudestrahlend um den Hals.
In dieser Nacht habe ich den Traum nicht, ich träume von anderen Dingen die mich nicht schweißgebadet aufwachen lassen.
Am nächsten Morgen wache ich ausgeschlafen und munter auf. Ich bin verwirrt und schaue auf den leeren Platz an meiner Wand, an der vor kurzem noch dein Poster hing.
Hatte es vielleicht etwas mit dem Poster zu tun das ich immer und immer wieder von diesem Albtraum heimgesucht wurde?
In der Schule sehe ich Jenny an unserem Tisch sitzen, sie hat den Kopf auf ihre Arme gelegt und schläft. Ich rüttle sie sanft wach und sehe sie erstaunt an. „Süße, was ist denn mit dir plötzlich los?“ „Jetzt weis ich endlich wie beschissen und müde du dich in den letzten Woche gefühlt haben musst!“ sagt sie träge.
Ich stutzte: „Wie meinst du das?“ frage ich panisch.
Und dann sagt Jenny etwas das ich mein ganzes Leben lang nicht vergessen werde: „Dein Poster lässt einem keinen Schlaf mehr!“

Ende!



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