**Once I had a Dream,and this is it ...**

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Warnung: Das ist eine Slash Story!Wer etwas gegen Beziehungen des gleichen Geschlechts hat,sollte das Weite suchen und diese Story nicht lesen! *ernst meint*

FSK: ab 16 *denk*
Art: Traurige Kurzslash


~*~ Stumme Schreie! ~*~


Mein verklärter Blick schweift,ohne ein festes Ziel vor Augen zu haben,über das weite Meer.Es scheint mir so unendlich tief,und doch so als könnte ich mit einem einzigen Blick auf den Grund blicken,und die ganzen Lügen sehen,die alle auf diesem Boden liegen,gut verwahrt vor der Menschheit.Was sind das für Menschen,die ihre Lügen auf dem Grund dieses Gewässer ertränken wollen?Sind sie zu verzweifelt um sich anderen anzuvertrauen,die ihnen helfen könnten?
Doch was tue ich hier?Das gleiche wie die anderen?
Immer noch starre ich mit festem Blick über dieses wunderschöne Wasser,das im Glanz der untergehenden Sonne leicht rot verfärbt ist.
Ein leichter Wind spielt mit meinen Haaren,die strähnig herunterhängen,kraftlos und ohne Halt.Passend zu mir,denn mir geht es auch nicht anders,am liebsten würde ich mich diesen Klippen stürzen,auf denen ich sitze,doch was hätte ich damit erreicht?
In meinem Kopf spiegelt sich die Vision,wie ich als großer,kräftiger Adler meine Runden über dem Meer ziehe,leicht wie eine Feder,und doch so muskeliös wie ein junger Mann,der den halben Tag im Fitnessstudio verbringt ...
Irritiert schüttle ich den Kopf,so eine Vorstellung ist doch der reine Wahnsinn!
Doch was ist dieser Wahnsinn gegen den,den du in mir ausgelöst hast?Ja,du,mein ehemaliger bester Kumpel!Du,der mein ganzes Leben zerstört hat,und das nur wegen ein paar Worten,die du mir aus verzweifelter Wut gegen den Kopf gehauen hast.
Doch so etwas kann ich dir nicht verzeihen,das geht einfach nicht.
Was denkst du mit wem du es hier zu tun hast,vielleicht mit deinem persönlichen Fußabtreter?Nein,mein Lieber,das bin ich ganz gewiss nicht und werde es auch nie sein!
Und falls du jetzt immer noch mit diesem starren Blick auf der Couch sitzt und hilflos darüber nachdenkst,was du mir angetan hast,dann denke daran das ich dir keine Träne nachweinen werde!
Der Wind streichelt immer noch sanft über mich hinweg,doch warum kann er nicht meine wirren Gedanken mit sich nehmen,ich brauche sie nicht mehr!
„Lauri,hör zu ... Ich liebe dich einfach nicht mehr!Ich habe mich in eine Frau verliebt,unsere Liebe hat einfach keine Chance mehr!“ Deine Worten wiederholen sich in meinen tiefsten Gedanken und treffen mich dort,wo es am meisten schmerzt-und dort brennen sie sich ein,noch eine Narbe auf meinem eh schon viel zu oft geklebten Herzen.Eine Narbe,die ich nicht verkraften kann,die keinen Platz mehr hat sich zu den anderen Narben hinzuzufügen.
Mein Herz schreit,doch niemand hört es,nicht einmal der Mensch,der mir doch so viel bedeutet ... Stumme Schreie,die nie erhöhrt werden können.
Langsam stehe ich auf,breite meine Arme aus und schwanke leicht hin und her,merke,wie der Wind stärker an mir reißt,aber nicht in Richtung des Meeres,wie es eben noch gewesen war.Er weht in die andere Richtung,in die ich nicht gehen möchte.
Weis der Wind etwa was ich vorhabe,was ich mir so sehr ersehne und möchte mich davon abbringen?Nein,das ist eine absurde Einbildung,so etwas kann überhaupt gar nicht real sein ... Ich versuche mich gegen den Wind zu stemmen und gelange immer weiter nach vorne,an den Rand der Klippen.Ich blicke nach unten-dort liegt meine Erlösung,dort werde ich meinen Frieden finden,und ich werde ihn bewahren bis ans Ende dieser Welt,und werde ihn hoffentlich auch vor dir haben!
Einst haben wir uns geschworen,das wir bis ans Ende aller Zeiten gehen würden-zusammen,nur wir beide gegen den Rest der Welt!
Doch das waren nur Hirngespinste,etwas das wir beide,selbst wenn wir es wirklich gewollt hätten,niemals in die Tat umsetzten gekönnt hätten.
Nicht in dieser Welt,nicht in diesem Leben ... Und doch liebe ich dich über alles,ich kann es einfach nicht verleugnen!
Vor meinem inneren Augen tauchen Bilder auf,von dir ... von mir ... von uns beiden,Arm in Arm,glücklich ... Wir strahlten die pure Lebenslust aus,und jetzt kann ich es kaum noch erwarten endlich einen Schlußstrich zu ziehen.
„Warm,Aki?Warum musste es soweit kommen?Ich liebe dich doch!“ Meine Stimme ist nur ein leichter Hauch,der augenblicklich mit dem Wind weggeweht wird.
Wie lange wird es dauern,bis du dir Sorgen um mich machst,bis jemand mich suchen geht?Wirst es vielleicht sogar du sein?
Ich gehe immer weiter auf den Abgrund zu,ich kann unter mir schon die Wellen gegen die Klippen schlagen sehen.
Nur noch ein paar Schritte,und du bist frei! Höre ich eine sanfte Stimme in meinem Inneren rufen.Jaaa,sie hatte so Recht ...
Der Boden wird immer rutschiger,ich spüre wie ich den Halt verliere.Einen letzten Schritt und ich spüre,wie ich falle,ich falle dem Meer der Lügen entgegen,und dort werde ich meinen Frieden finden,ganz bestimmt!
Das letzte,an das ich denke,bist du ... Und zum letzten Mal stoßt mein Herz einen stummen Schrei aus,der mit dem Wind,der mich nun ganz sanft trägt,fortgetragen wird,vielleicht sogar zu dir,damit du weist das ich dich immer lieben werde!

ENDE




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